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Faschisten fordern Einschränkungen für moralische Bildung

Wo die Faschisten in Spanien regieren, werden die demokratischen Regeln zurückgefahren.

Im Süden Spaniens, in Andalusien, sind die Konservativen nur dank der Faschisten an die Macht gekommen. Nun kommen die ersten Rechnungen dieses Vorgehens.

Die faschistische Partei Spaniens, VOX, fordert ein elterliches Einverständnis, wenn die Kinder an Seminaren teilnehmen sollen, in denen es um Frauenrechte, Rechte von Homosexuellen, Queer-Rechte oder generell um Sexualunterricht geht.

Nur wenn das eingeräumt werde, würden die Faschisten der Region um Murcia ein Lehrbudget zugestehen. Man setzt die Schulen damit also unter Druck, dem faschistischen Gedankengut nachzukommen. Die konservative Regierung dort braucht die Stimmen der Faschisten, die sie auch an die Macht gebracht hat.

Zunächst wollte man dem nicht nachgeben, aber inzwischen einigten sich die Konservativen (PP) und die Faschisten (Vox) über die elterliche Zustimmungspflicht. Spanienweit formiert sich Widerstand gegen die konservativ-faschistische Bildungspolitik.

Konservative Eltern können derart ihre Kinder zu homophoben Menschen erziehen oder sie vom Sexualunterricht auszugrenzen.

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