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Sturm Gloria über Spanien | Schadensbezifferung

Der Sturm, der die letzten Tage an Spaniens Ostküste anstrandete, hat Todesopfer gefordert und hohe Schäden verursacht.

Der Klimawandel wird Spanien künftig schwer zu schaffen machen. Es wird wärmer, trockener und es kommt zu mehr Stürmen. Ein Beispiel liefert der Sturm Gloria, der Spanien heimgesucht hat. Er kostete 13 Personen das Leben und vier weitere Personen bleiben vermisst.

Der Sturm brachte Rekordniederschläge. Das betraf vor allem Region Katalonien und die Balearen. Der spanische Regierungschef Sánchez verschaffte sich noch Ende der Woche einen Überblick über die Schäden. Es wurden nämlich ganz Uferpromenaden zerstört, Häuser wurden beschädigt und es gibt heftige Ernteausfälle. Einige Flüsse sind über die Ufer getreten.

In den betroffenen Gebieten fordert man finanzielle Hilfen, vor allem mit Blick auf den Reiseverkehr zu Ostern. Die Städte Deltebre und Alcanar in der Provinz Tarragona fordern, dass man dort den Katastrophenfall erklärt. Dort sollen die Ernteausfälle rund 9,5 Millionen Euro ausmachen. Denn das salzige Wasser des Meeres legte sich über die Reisfelder, was diese Böden verschlechtert. Auch der Fischfang litt unter dem Sturm.

Die Expertisen gehen davon aus, dass es der schlimmste Sturm seit 30 Jahren war. In Valencia sind vor allem die Strände zerstört. Dessen Gegenstände sind Hunderte Meter landeinwärts getrieben worden.

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