Zum Inhalt springen

Klimawandel in Spanien

Klimawandel in Spanien: Mehr Hurrikane, die sich auf den Weg nach Spanien machen, nehmen zu.

Ein Hurrikan ist ein tropischer Wirbelsturm, der im Nordatlantik entsteht und mindestens etwa 120 Stundenkilometer erreicht. Solche Naturereignisse traten bisher nur sehr selten im spanischen Raum auf, aber in letzter Zeit gab das des Öfteren. Bis 2005 gab es nur den Hurrikan Vince. Doch allein in diesem Jahr gab es drei Anläufe: Hurrikan Lorenzo, Hurrikan Pablo und der Hurrikan Sebastien.

Und in der nahen Zukunft, so die Einschätzung von Forschenden, wird es das häufiger geben. Das ist ein Wink des Klimawandels, auch wenn einige Idioten das nicht glauben wollen. Hurrikane, die sich auf den Weg nach Europa machen, werden häufiger werden.

Der Sturm Lorenzo erreichte die Kategorie fünf und das ist das Höchste, was je im Nordatlantik gemessen wurde. Rekorde gab es in den letzten Jahren denn auch einige. So erreichte ein Sturm Wellen von sechs bis sieben Metern und ein Hurrikan erreichte den 45. Breitengrad – noch nie gab es einen Sturm, der soweit nach Norden gelangte.

Bisher ist es nicht gelungen, einen finalen Beweis für den Klimawandel als Ursprung zu finden. Doch die Modelle weisen stark in diese Richtung. Es ist davon auszugehen, so auch führende Wissenschaftler. Diese Entwicklung wird sich in naher Zukunft verstärken und das hängt mit der Erwärmung der Luft und des Wassers zusammen.