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Konservative und Faschisten demonstrieren gemeinsam

Die jüngste Demonstration der Rechten und Rechtsradikalen zeigt deren inniges Verhältnis in Spanien.

Auch in Spanien finden sich die Konservativen und Faschisten zusammen. Sie demonstrierten gegen den spanischen Ministerpräsidenten, weil dieser mit den Unabhängigkeitsbefürwortenden in Katalonien redet, statt mit Polizeigewalt vorzugehen.

In Madrid gingen einige tausend Ewiggestrige und Faschisten Hand in Hand auf die Straße. Dazu gehörten nicht nur die Konservativen der PP, sondern auch die Faschisten von VOX und sogar die neoliberal-konservativen Cuidadanos. Eine Schande für die Republik Spaniens, dass sich diese Kräfte vereinen.

Sie werfen, ganz der Art der 30er Jahre, den demokratischen Parteien Volksverrat vor. Der faschistische Jargon ist relevanter als der Anlass der Demonstration. Die drei Parteivorsitzenden haben sich sogar gemeinsam als Einheit abbilden lassen.

Sie machen bereits in Andalusien gemeinsame Sache und konnten damit die PSOE, die Sozialdemokraten, mit einer knappen Mehrheit aus der Regionalregierung vertreiben. Spanien richtet sich verstärkt nach rechts und das nach nicht mal 50 Jahren faschistischer Diktatur durch den brutalen Menschenschlechter General Franco.

Die faschistischen Kräfte werden im Übrigen durch die katholische Kirche in Spanien unterstützt.