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Tropfsteinhöhlen von Nerja

Die bekannten Tropfsteinhöhlen von Nerja wurden erst im 20. Jahrhundert entdeckt und verweisen auf eine lange Geschichte.

Erst 1959 wurden die Höhlen entdeckt und heute gehören sie zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Provinz Málaga. Diese Erfahrung lässt sich gut einer Wanderung entlang des Río Chillar verbinden. Eine Ausstellung informiert über die Funde, die aus der Siedlungszeit von vor 20.000 Jahren berichten.

Auf einer Länge von rund fünf Kilometern kann man die kulturhistorische Stätte begutachten. Die Jungs, die die Höhle beim Spielen entdeckten, waren einigermaßen geschockt von den Skeletten, die sie vorgefunden haben. Denn die Höhlen dienten nicht nur als Unterkunft, sondern auch als Begräbnisstätte der Steinzeitmenschen.

Der heutige Zugang zum Höhlensystem wurde künstlich angelegt. Daneben gibt es zwei weitere Zugänge. Die Höhle ist in zwei Teile gegliedert: Nerja I und Nerja II. Der erste Bereich ist für den Tourismus zugänglich. Man begegnet einer Kammer, deren Akustik gerne für Konzerte genutzt werden. Dies gilt vor allem im Juli zum Festival Internacional de la Cueva de Nerja. Im anderen Teil des Höhlensystems findet man eindrucksvolle Stalaktiten. Außerdem wurden 2012 auch Höhlenmalereien entdeckt, die offenbar Robben, Hirsche und Meeresgetier darstellen. Ihr Alter wurde auf 20.000 Jahre bestimmt. Die meisten Höhlenmalereien in der Höhle von Nerja bleibt dem Tourismus verschlossen.

Die Höhle entstand wohl vor etwa fünf Millionen Jahren, als Wasser den Marmor ausspülte. Das Wasser floss durch Erdbeben ab und es formten sich die Tropfsteine. Die Höhle war bis zur Bronzezeit bewohnt. Zur Ernährung gehörten Pinienkerne, Schnecken und später auch Ziegen, Fische und andere Tiere. Später hielten die Menschen in der Höhle auch Nutztiere und schufen Keramik und Textilien. Schließlich wurde sie – durch den Menschen oder die Natur – durch einen Stein unzugänglich gemacht.

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Wo befinden sich die Tropfsteinhöhlen von Nerja?

  • Carr. de Bajada a Playa de Maro
  • 29787 Málaga
  • Homepage

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