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Todeszahlen steigen wieder

Die Ostertage sind vorbei und in Spanien steigen die Todesfälle durch das Coronavirus wieder.

Seit dem gestrigen Ostermontag ist die Zahl der Corona-Toten wieder gestiegen. Innerhalb des letzten Tages vermeldete Spanien 567 Tote. Das ist ein leichter, aber dennoch ein Anstieg. Am Montag belief sich die Zahl auf 517 Tote. Am Sonntag waren es noch 619 Tote. Allerdings ist wegen der Feiertage eine defizitäre Meldgewohnheit eingetreten. Der bisherige Höhepunkt lag am 2. April.

Bei den Neuinfektionen gibt es erfreulichere Zahlen in Spanien: 3.045 was 1,8 Prozent der Gesamtzahl ausmacht und die bisher niedrigste Ansteckungsrate darstellt. Insgesamt muss man in Spanien 18.065 Todesfälle durch Covid-19 feststellen. Es gab insgesamt 172.541 registrierte Infektionen, wovon sich 67.504 Personen erholt haben. Darunter auch einige politische Akteure.

Um die Auswirkungen abzumildern, hat der Sozialminister José Luis Escrivá verkündet, dass man ein Mindestgrundeinkommen einführen will. Die Idee wurde seit einiger Zeit besprochen und soll vor allem Familien mit geringem Einkommen helfen. Schon jetzt gibt es viele Arbeitslose, die das Konzept ebenfalls unterstützt. Insgesamt sollen davon eine Million Haushalte profitieren.

In den meisten Regionen Spaniens kehren die Menschen wieder an die Arbeit zurück. Der verordnete Shutdown endete damit.

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