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Spanisches Defizit bei über 5 Prozent

Das Defizit des spanischen Haushalts beträgt für 2015 5,2 Prozent des BIPs.

Mit der Prozentzahl von über Fünf  ist die Staatsverschuldung in Spanien wieder angewachsen. 5,2 Prozent des spanischen Inlandsprodukts hat Spanien 2015 an Schulden aufgenommen. Spanien, als Teil der EU, sollte die drei Prozent Hürde nicht übersteigen.

Schon im Februar wurde klar, dass sich die Verschuldung Spaniens erhöhen wird und damit das Wirtschaftswachstum bremsen könnte. Der Grund dafür liegt vermutlich auch in den niedrigen Zinsen, da die EZB ja die Null-Prozent-Zins Ära ausgerufen hat.

Mit der EU wurde eine maximale Verschuldung von 4,2 Prozent ausgemacht, was nun obsolet ist. Das wären ungefähr 10 Milliarden Euro gewesen. Jetzt ist aber klar, dass man 2015 rund 56,6 Milliarden Euro Schulden aufgehäuft hat.

Da man das Fettauge in den sozialen Sicherungssystemen sieht, will der Finanzminister Montoro Änderungen daran vornehmen. Dies wird sich vor allem in den Regionalbudgets auswirken, die er gleichsam vorgewarnt hat. Zudem überlegt Montoro auch Strafen für Haushaltsüberschreitungen bei den Regionalregierungen.