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Spanien-Tourismus erreicht neuen Rekord

Trotz des aufkeimenden Faschismus in Spanien boomt der Trend in Spanien Urlaub zu machen.

Der Faschismus, die katholische Kirche, die Neoliberalen und natürlich die Konservativen streifen die demokratischen Grundzüge ab, aber die Menschen reisen unvermindert in das Land.

Derart hat Spanien sogar einen neuen Rekord zu verzeichnen. Im Januar bereits! 4,2 Millionen Besuchende hat das Land angelockt. Das ist ein Plus von 2,2 Prozent gegenüber dem Januar 2018. Die Branche boomt, denn die Besuchenden gaben in dem Monat 4,7 Milliarden Euro aus. Im gesamten Jahr 2018 kamen 82,7 Millionen Touris nach Spanien und gaben fast 90 Milliarden Euro aus. Der Boom setzt sich seit 2012 fort – in Folge. Durchschnittlich geben die Menschen pro Tag 138 Euro aus, was fünf Prozent mehr als zuvor ist.

Das Lieblingsziel des Tourismus sind die Kanarischen Inseln. Hier her kamen 1,16 Millionen Besuchende. Das entspricht einem Anteil von 27,6 Prozent. Auf Platz zwei liegt Katalonien mit 910.000 Besuchenden. Jeweils eine halbe Millionen Menschen besuchten die Hauptstadt Madrid und die Provinz Andalusien.

Die meisten Besuchenden kamen aus Großbritannien. Es waren 807.347 Personen aus dem Land, gefolgt von Deutschland mit etwas mehr als 500.000 Menschen. Offenbar haben vor allem Menschen aus den USA das Land neu entdeckt, denn hier stiegen die Zahlen am stärksten. Es kamen 149.000 Menschen aus den USA.

Die beliebteste Unterkunft ist das Hotel, was 2,4 Millionen Menschen nutzten und 378.467 Touristen kamen in Ferienwohnungen unter. Durchschnittlich blieben die Besuchenden 8,1 Tage.