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Spanien fürchtet zweite Welle

In Spanien steigt die Angst vor einer zweiten Welle. Expertisen sprechen sogar von einer Unvermeidlichkeit.

In den Metropolen Spaniens, wo das Coronavirus besonders zuschlug, werden ab heute weitere Lockerungen eingeführt. Derweil demonstrieren vor allem die Faschisten gegen die Corona-Bestimmungen, ganz wie in Deutschland auch. Die Lockerungen, die in Spanien als “Neue Normalität” bezeichnet werden, werden begrüßt.

Doch Fachleute warnen nun vor einer zweiten Welle, die unvermeidbar sei. Trotz der Masken und des Abstands werde sich das Virus erneut zeigen, so Pere Godoy, der Präsident der spanischen epidemiologischen Gesellschaft (SEE). Man geht davon aus, dass sich das Virus im Herbst wieder zeigen wird.

Dann muss man schnell sein, so die Fachmeinung. Die Kontakte müssen gesucht, isoliert und getestet werden. Auch in Deutschland, so der Verweis, kam es mit den Lockerungen zu neuen Ausbrüchen. Der inzwischen spanienweit bekannte Direktor des Koordinierungszentrums für Gesundheitswarnungen, Fernando Simón, verkündete ebenfalls bereits solche Ausbrüche, wenn auch in geringerem Ausmaß.

Wie in Deutschland kam es auch in Spanien zu Ausbrüchen in Schlachthöfen in Binéfar in der Provinz Huesca. 300 neue Fälle wurden bekannt. Auch in anderen Bereichen der Lebensmittelproduktion fürchtet man solche Neuinfektionen.

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