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Präsidentin von Madrid (PP) ohne akademischen Abschluss

Cristina Cifuente, die Chefin von Madrid, hat ihre akademische Arbeit nicht legal zustande gebracht.

Auch in Deutschland haben Plagiatsvorwürfe die ein oder andere Karriere der Konservativen beendet, so auch in Spanien.

Cristina Cifuente ist die Präsidentin der Regionalregierung der Autonomen Gemeinschaft Madrid und die Chefin der örtlichen Partei der Konservativen PP. Schon der Vorgänger musste, wie sooft in der Partei, wegen Korruptionsvorwürfen gehen. Bei Frau Cifuente geht es um deren Masterabschluss, den sie offenbar mit illegalen Mitteln “erhalten” hat. Ist ja sowieso fraglich, wie die Konservativen überhaupt einen Uni-Abschluss haben können.

Sie weist natürlich alles von sich und, wie die Konservativen in Deutschland, gibt sie nur zu, was nicht mehr zu leugnen ist. Das Problem läge allerdings bei der Universität, so die Politikerin. Einige Medien schreiben gar, dass sie gar keine Prüfung hatte und nie an der Universität war. Auch die vermeintliche Verteidigung der Arbeit habe es nach Aktenkunde nie gegeben, obgleich sie das aussagte.

Sie sprach von erleichterten Bedingungen der Prüfung an der Universität, was noch mehr Leute auf die sprichwörtliche Palme brachte. Damit ist ihre Wiederwahl im kommenden Jahr in Frage gestellt und die PP hat einen weiteren Skandal.

Sie will aber dennoch antreten und auch nicht zurücktreten. Die anderen Parteien haben indes ein Misstrauensvotum angekündigt. Die Universität fühlt sich unter Druck gesetzt.

Außerdem wurde bekannt, dass weitere Konservative Politiker der PP dort einen solchen “Abschluss” gemacht haben. So der PP Politiker Pablo Casado im Jahr 2009. Auch er verweist auf die Fehler der Universität.

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