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PP-Politiker baute Marihuana Plantage

Ausgerechnet ein Politiker der spanischen Konservativen, PP, baute rund 300 Marihuanapflanzen an.

Die konservative Partei PP vertritt eine strenge Drogenpolitik und regelmäßig fordern sie hohe Strafen für Konsumenten. Doch in ihren eigenen Reihen steckte einer, der fast 300 Pflanzen angebaut hatte.

Nach dem die Polizei die Plantage räumte, räumte auch der PP-Politiker Manuel Palma seinen Platz und trat von seinem Amt als stellvertretender Bürgermeister von El Valle zurück. Die Anklage lautet nicht nur auf Herstellung illegaler Drogen, sondern auch Diebstahl von Strom. Der kleine Ort liegt in der Provinz Granada in Andalusien, wo die PP mit den Faschisten der VOX Partei zusammenarbeitet.

Neben seinem Amt als stellvertretender Bürgermeister der kleinen 1.200 Seelengemeinde, war er auch der Stadtrat für Jugend und Sport. Er erklärte sich für unschuldig und der Rücktritt diente nur dem Schutz der Partei. Der Bürgermeister verweigerte ihn aus seinem Amt zu entlassen, da man die polizeilichen Ermittlungen abwarten wolle. Außerdem sei er in der Partei wieder willkommen, wenn sich alles geklärt hätte.