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Neues Stimmungsbarometer für Wahlen in Spanien

Derzeit wird in Spanien über Neuwahlen diskutiert, obwohl die letzte Wahl gar nicht so lange her ist.

Der Grund dafür liegt wohl auch in der Unzufriedenheit mit dem derzeitigen Ministerpräsidenten von Spanien: Mariano Rajoy.

Der Regierungs- und Parteichef der konservativen PP steht nicht nur wegen seines Vorgehens in Katalonien unter Druck, sondern auch weil immer mehr Parteimitglieder der Korruption angeklagt werden. Obwohl sich Rajoy gut hielt, gibt es immer mehr Indizien für dessen Verstrickungen in Korruptionsaffären.

Eine neue Studie in Spanien zeigte nun auf, dass 62 Prozent der Menschen in Spanien ihn nicht mehr im Amt sehen wollen. Bei den letzten Wahlen gewann die PP zwar, kann aber nur eine Minderheitsregierung bilden. Nur die Ciudadanos wollten letztlich mit Rajoy koalieren, alle anderen Parteien verweigerten dies.

Inzwischen führt die Partei Cuidadanos, die wirtschaftsliberale Rechts-Mitte Partei, in den Umfragen. Würde am Sonntag in Spanien gewählt werden, würden die Ciudadanos 28,3 Prozent bekommen. Das wäre ein Prozent mehr, als bei der letzten Umfrage im Januar. Das wäre auch vor der PP, die  mit 21,9 Prozent bekommen würde. Gefolgt von der PSOE (Sozialdemokratische Partei) mit 20,1 Prozent und Schlusslicht ist die Podemos Bewegung mit 16,8 Prozent.

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