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Meningoenzephalitis in Andalusien

In Andalusien ist eine Welle von Meningoenzephalitis aufgetreten.

Neben der Corona-Pandemie entsteht in Südspaniens Provinz Andalusien ein weiteres Problem. Insgesamt 17 Personen wurden in Sevilla wegen Meningoenzephalitis ins Krankenhaus geliefert.

Der Auslöser ist das West-Nil-Virus, das über Mückenstiche übertragen wird. Insgesamt 19 Menschen haben sich mit dem Virus infiziert, die gleichzeitig Meningitis- und Enzephalitis-Symptome aufweisen. Daher auch der Name der Krankheit. Von den 17 eingelieferten Fällen liegen sieben auf der Intensivstation.

Gegen die Krankheit gibt es derzeit keine Behandlungsmöglichkeit. Dafür weiß man inzwischen die Wege, die das Virus genommen hat. Es bewegt sich mit den Mücken entlang des Flusses Guadalquivir. Das Gesundheitsamt warnte vor den Mücken und rief zu Vorsichtsmaßnahmen wie langer Kleidung auf. Außerdem wurden Bäder geschlossen.

Diese Anweisung führte bereits zu Streits in Supermärkten über die verbleibenden Anti-Mücken-Sprays. Das von dem Pandemie gebeutelte Land fürchtet nun eine neue Krankheit. Einige vergleichen es bereits mit den biblischen Plagen in Ägypten.

Schon letztes Jahr plagte die Menschen hier ein Ausbruch an Listerien-Bakterien, da es im Abwassersystem zu giftigen Gasen kam.

Das West-Nil-Virus hat eine Letalität von 0,1 Prozent. Jedoch erkranken ein Prozent an der Meningoenzephalitis. Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns. Bei 20 Prozent kommt es zu einem hohen Fieber. Aber es kann nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.

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