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Frau mit Corona wegen Surfens festgenommen

Im Baskenland wurde eine Frau verhaftet, die trotz der Infektion mit Covid-19 im Meer surfte.

In Spanien grassiert die Epidemie weiterhin und hat jüngst den traurigen Rekord von 500.000 Infizierten erreicht. Nichtsdestotrotz hat eine Frau am Montag das Surfen im Meer nicht unterlassen, obwohl sie wissentlich mit dem neuen Coronavirus infiziert war.

Der Vorfall ereignete sich am Strand von Zurriola in San Sebastián im Baskenland. Sie hatte wegen der Infektion die Quarantäne-Regeln missachtet und ging zum Surfen. Beamte in Schutzanzügen holten sie dann aus dem Wasser. Die Frau, eine Rettungsschwimmerin, wollte sich der Festnahme entziehen und flüchtete erfolglos. Die Anklage lautet: Verbrechen gegen die öffentliche Gesundheit und Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten.

Nach Angaben der Behörden wurden diese über eine Mitteilung aus dem Bekanntenkreis der Frau über den Missstand in Kenntnis gesetzt. Zunächst wurde sie von einem Boot aufgefordert ans Ufer zu gelangen, doch sie blieb weiter im Wasser. Als sie das Ufer erreichte, wurde sie von der baskischen Regionalpolizei (Ertzaintza) verhaftet.

Sie wurde unter Empörung der Anwesenden über das Verhalten der Frau in Handschellen abgeführt.

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