Zum Inhalt springen

Taxis demonstrieren gegen Liberalisierung

Beschäftigte im Taxi-Segment haben sich in Madrid zu einer Demonstration zusammengefunden.

Von ganz Spanien kamen sie nach Madrid, es waren rund 2.000 Menschen, die ihr Geld mit Taxi-Fahren verdienen. Sie demonstrierten mit weiteren rund 3.000 Sympathisierenden in der Hauptstadt gegen die Pläne, den Taxi-Markt zu liberalisieren. Der Feind ist natürlich auch schon ausgemacht: Uber.

In Frankreich, aber auch in Deutschland hatte Uber bereits einige rechtliche Probleme. In Spanien plant man den Personentransport-Markt zu reformieren, bisher ist man aber erst bei Gesprächen. Die Demonstrierenden protestierten vor der Niederlassung der Regulierungsbehörde (CNMC). Die Jobs seien mit den neuen Verordnungen in Gefahr, insgesamt seien 100.000 Familien in Spanien von der Taxibranche abhängig.

Man sei zu weiteren Maßnahmen bereit, so ein Sprecher der Taxifahrenden. Aber man erkenne auch an, dass man dies auf europäischer Ebene lösen sollte. Bereits 2014 gab es einen 24 Stunden Protest gegen Uber und die Taxi-App. Die Taxi-Fahrenden Spaniens glauben nicht, dass es sich dabei um einen fairen Wettbewerb handele und fordern Schutz per Gesetz.