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Spanien erreicht Rekorddefizit gemäß IWF

Auch die spanische Wirtschaft leidet unter der Corona-Pandemie. Es steht ein Rekorddefizit ins Haus.

Noch vor der Pandemie-Krise betrug das Staatsdefizit von Spanien etwa 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Nun erreicht man ein voraussichtliches Defizit von 11,3 Prozent. Das verkündete jüngst die Finanzministerin María Jesús Montero.

Doch nun hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Berechnung veröffentlicht und diese beläuft sich auf 14,1 Prozent des BIP.Der Fehlbetrag beläuft sich auf 140 Milliarden Euro. Der Grund dafür liegt in der Pandemie, die sich vor allem auf die Bereiche Gesundheit, Soziales und Arbeit auswirkt. Dazu kommen geringere Steuereinnahmen.

Damit nimmt Spanien den 16. Platz unter den verschuldesten Ländern der Welt ein. Dahinter liegen noch die USA, Italien, Griechenland oder Japan.

Der IWF geht davon aus, dass das spanische Defizit frühestens 2025 unter 3,9 Prozent fallen wird, die aber immer noch gegen die EU-Stabilitätspakt verstoßen würde. Die Arbeitslosenquote, so der IWF, werde 2025 bei 14 Prozent liegen.

Mit Blick auf das Geld beklagte die Finanzministerin auch die Gelder für die Monarchie in Spanien.

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