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Diskussion um Abtreibungsgesetz in Spanien

Der spanische Justizminister Alberto Ruiz-Gallardón glaubt noch vor dem Herbst das neue und umstrittene Abtreibungsgesetz in Spanien durchbringen.

Der Entwurf des neuen Abtreibungsgesetz ist nicht nur in Spanien umstritten – einige befinden das Projekt als Rückschritt, die konservative Partei PP sieht als Fortschritt. Der Justizminister erwähnte dies auf einer Eröffnungsfeier an der Universität von Madrid “Complutense Universidad”. Der Gesetzesentwurf sei nocheinmal überarbeitet worden und nun vorgelegt.

Das Gesetz sieht einen Abbruch der Schwangerschaft nur in Ausnahmefällen vor, eine weitere wurde jetzt hinzugefügt: In bestimmten Fällen einer Fehlbildung. Sonst nur bei Vergewaltigung oder bei einer Gefahr für die Frau.

Doch die Durchsetzung stellt sich schwieriger da, als gedacht. Vertreter der Regionen Spanien, wie die von Asturien, Andalusien, des Baskenlandes und der kanarischen Inseln haben die Rücknahme der Reform gefordert. Die Rechte der Frauen würden zu wenig Beachtung bei der Entscheidung finden.

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