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Spaniens Todesfälle höher als in China

Die Anzahl der Todesfälle in Spanien hat diejenigen in China übertroffen. Update zum Coronavirus.

Spanien hat mit der aktualisierten Zahl an zu beklagenden Opfern China überholt: 3.434 Todesfälle konstatiert man heute. Nach Italien ist der Ausbruch in Spanien am fatalsten.

In den letzten 24 Stunden starben in Spanien 738 Menschen an dem Virus. Das ist ein Anstieg von 27 Prozent, so der Regierungsbericht am Mittwoch. Die Zahl der Infektionen in Spanien stieg auf 47.610 an. Das ist ein Sprung von 7.937 Fällen respektive um 20 Prozent zum Vortag. Entsprechend dazu stieg die Infektions- und Todesrate am Dienstag 23 Prozent.

Die gute Nachricht ist, dass über 5.300 Menschen von der Covid-19-Krankheit erholt haben und aus den Hospitälern entlassen wurden. Dennoch ist die Zahl der Covid-19-Kranken mit 26.960 Personen hoch und davon liegen 3.166 Menschen auf der Intensivstation.

Angesichts der Daten, spricht das Gesundheitsministerium davon, dass man sich dem Höhepunkt nähert. Doch das spanische Gesundheitssystem wird noch lange nach dem Höhepunkt belastet. Auch in Katalonien sind die Zahlen besorgniserregend. So stieg dort die Zahl seit gestern um 50 Prozent.

Vor allem Ältere sind von dem Virus gefährdet und so sind in den Altenheimen 23 Personen seit Dienstag verstorben. Aber auch der Tod zweier Ärzte sowie der Tod des Leiters des andalusischen Gesundheitsamtes beschäftigt die Bevölkerung.

Um einen Vorrat an Schutzausrüstung anzulegen, gibt Spanien 432 Millionen Euro aus. Die Schutzmaßnahmen kamen aber nicht bei allen an und so gab es am Dienstag noch 55 Festnahmen und es gab über 6.000 Fälle von Zuwiderhandlungen.

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