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Parque Natural Sierra de als Nieves

Ein besonderer Naturpark im Schatten des Gebirges Sierra de las Nieves ist der Parque Natural Sierra de las  Nieves.

Nördlich von Marbella, wo die Reichen wohnen, gibt es einen Gebirgszug – Sierra de als Nieves. Rechts davon erstreckt sich ein wunderschöner Nationalpark mit gleichem Namen: Parque Natural Sierra de als Nieves. Das Gebirge ist übrigens vor allem aus Kalk entstanden und Nieves heißt Schnee, den man allerdings nur in harten Wintern antrifft.

Der nächste Ort ist Ronda, das ebenfalls viel bietet, aber heute geht es um den Nationalpark. Es ist ein Biosphären-Reservat, das die UNESCO ausgewiesen hat, und und hier findet sich vor einen großen Bestand der Pinsapo-Tanne. Der Park reicht von der A 376 bis nach Ronda. Im Süden ist die A366 die Grenze.

Insgesamt fasst der Park mehr als 16.500 Hektar und verfügt über Hügel und Täler mit steilen Felsabstiegen. Dabei geht es fast bis zu 2.000 Meter über den Meeresspiegel. So reicht beispielsweise der Enamorados 1.775 Meter hoch und der höchste Berg erreicht 1.919 Meter – der Torrecilla.

Neben den in Europa seltenen Koniferen mit Namen Pinsapo-Tanne, wachsen hier auch Kastanien und Steineichen. Sogar Ahorn, Eschen und Eigen finden sich in höheren Lagen des Naturparks. Die Fauna umfasst Steinböcke, Otter, Adler und weitere imposante Greifvögel, wie einige Falkenarten. Auch der Uhu ist hier zu Hause.

In mitten des Parks verläuft der Río Guadalevín, der auch die Schlucht Tajo formte. Weitere Flüsse sind der Río El Burgo, der Río Alfaguara (der auch durch Tolox fließt) und der Río Grande bei dem Ausflugsort Yunquera. Wenn man den Río Verde antrifft, ist man sehr weit südlich. Er dient zur Stromgewinnung.

Für einen Trip in den Naturpark bietet sich entweder Ronda oder der kleine Ort Yunquera an. Es gibt eine Verkehrsverbindung dahin und Unterkünfte. Aber wer hier die Massen und hochtrabenden Tourismus erwartet, wird enttäuscht. Es ist noch ein Geheimtipp, dem die wenigsten folgen.

Dazu noch ein Tipp: Wenn es hier regnet, dann ist das nicht selten mit Gewittern verbunden. Darauf sollte man vorbereitet sein.

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